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START - 2005-2006 : Verkehr

 
Aktualisierung der Daten über das Verkehrsaufkommen anhand aufgearbeiteter Angaben und unter Einbezug der wichtigsten Entwicklungsprojekte der Agglomeration.

Berücksichtigter Referenzzustand: 2020

Die steigende Anzahl Fahrzeuge hat zu einer jährlichen Zunahme des allgemeinen Verkehrsaufkommens um 0.5 % auf dem gesamten Strassennetz und um 3 % auf der A12 geführt.

Durch das Projekt belastete Strassenachsen:

  • Route de Morat: +7%
  • Route de Berne (in Richtung Düdingen) : +14%
  • Route de Tavel: +19% 

Durch das Projekt entlastete Strassenachsen:

  • Route de Morat (Tor): -36%
  • Route de Morat (Museum): -47%
  • Varis / Joseph-Piller: -10%
  • Route de Berne (unterer Abschnitt): -51%
  • Zähringerbrücke: -94% 

Saint-Léonard-Kreuzung:

  • 2 Abbiegespuren A12 -> Galerie
  • 2 Abbiegespuren Stadt -> A12
  • 3 Abbiegespuren TIM in der Galerie
  • 2 Fussgängerstreifen
  • Nutzungsfaktor der Kreuzung: 87%
  • Die Mikro-Computersimulation hat gezeigt, dass das System gut funktioniert (Koordinierung TC, P+R-Kreuzung)

Bellevue-Kreuzung

  • 2 Abbiegespuren Brücke -> Schönberg
  • 2 Abbiegespuren Bourguillon -> Schönberg
  • 1 Fussgängerstreifen auf der Route de Berne
  • Nutzungsfaktor der Kreuzung: 82%


Luft-und Vibrationenschutz

  • Verbesserung der Lage im Bourg-Quartier (Projektziel)
  • Höhere Belastung längs de Rte de Berne und der Rte de Tavel
  • A12, höhere Belastung aber allgemeine Reduktion seit der Eröffnung der A1

Allgemein betrachtet stellt das Poyaprojekt die Verbesserung der Lage in Sachen Luftqualität, wie sie im Fall ohne Brücke vorgesehen ist, keineswegs in Frage. Die Inbetriebnahme der Poyabrücke wird jedoch das Bourg-Quartier wirkungsvoll entlasten und zum Schutz dieses Stadtteils führen. Davon betroffen sind sowohl die Einwohner und kulturellen Güter, als auch die Geschäfte und die touristischen Attraktionen.

Die Entlastung des Bourg-Quartiers führt zu einer höheren Belastung anderer Strassenachsen der Stadtperipherie. Mit den vorgeschlagenen Verkehrsberuhigungsmassnahmen wurde alles unternommen, um diesen zusätzlichen Verkehr auf Strassen - insbesondere auf der Autobahn - abzuwickeln, welche in Bezug auf Luftreinhaltung weniger problematisch sind.

Eine weitere Verbesserung der Lage kann jedoch ohne eine voluntaristische Politik zugunsten eines modalen Transfers nicht erreicht werden. Für diese Politik ist die CUTAF, insbesondere durch eine Implementierung eines allgemeinen Projekts, und nicht das Poyaprojekt zuständig. Abschliessend kann also festgestellt werden, dass mit der Poyabrücke ein in Bezug auf die Luftverschmutzung optimiertes Projekt vorliegt.


Lärmschutz

Massnahmen:

  • Brückenüberdeckung (Palatinat): PW eingehalten
  • Saint-Léonard-Kreuzung: Montage von Lärmschutzfenstern bei einem Gebäude
  • Schönbergsektor: Montage von Lärmschutzfenstern bei acht Gebäuden

Die Realisierung einer unterirdischen Infrastruktur bewirkt Umgestaltungen sowohl in geologischer als auch in hydrogeologischer Hinsicht. Im Rahmen des Poyaprojekts wird eine detaillierte Bestandesaufnahme der bestehenden Bauwerke und Gebäude lange vor und ein zweites Mal kurz vor Aufnahme der Bauaktivität durchgeführt. Diese Aufnahmen können später als Beweismaterial genutzt werden.

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Andere Schutzmassnahmen

Gewässerschutz

  • Verhinderung der Grundwasserableitung im Saint-Léonard-Sektor
  • Baustelle: Ableitung des Wassers entsprechend der SIA-Norm 431 / Verhinderung einer Schlammaufwirbelung

Tunnel- und Brückenabwasser werden mittels eines Kollektors in ein Auffangbecken, einen Ölabscheider und ein Absetzbecken geleitet, welche sich am Palatinattor, unter dem Unterhaltsgebäude befinden. Umweltverschmutzendes Wasser wird per Lastwagen in die Abwasserreinigungsanlage geführt, nicht verschmutztes Wasser wird entsprechend dem üblichen Prozedere nach Durchlaufen eines Filtrierbeckens in die Saane geleitet.


Schutz vor Störfällen

  • Verringerung der Risiken (Bevölkerung/Gewässer) im Bourg-Quartier
  • Erhöhung der Risiken (auf ein immer noch annehmbares Niveau) bezüglich der Gewässer (Saane)


Boden-, Wald- und Naturschutz (Pflanzen und Tierwelt)

  • Zu rodende Fläche: 1'710 m2 (zu kompensieren) und 3'680 m2 (temporär)
  • Boden/Natur: beschränkter, nachhaltiger Einfluss
  • Massnahmenpaket: projektbezogener Landschaftsrichtplan
  • Baustelle: strenge Befolgung der Umweltschutzmassnahmen


Landschafts- und Gebäudeschutz

  • Optimiertes Trasse: Umgehung des Poyaparks (mit Ausnahme der Nordecke)
  • Palatinat: besondere Berücksichtigung der Brückenüberdeckung,
  • Poyapark: Studie zur Aufwertung des Parks / Baustelle: Limitierung der Beeinträchtigungen
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